Start – Weltfahrer 2001 – Max
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Max Gedanken zur Weltfahrt |
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Warum ich auf Weltfahrt gehe, wollten einige wissen. Ich muß erst einmal klarstellen, wir werden die Welt definitiv nicht umrunden und auch nicht alle Kontinente abklappern. Das liegt nicht in unserem Sinn. Ich möchte ein Land nicht betreten, um einen Haken: "schon dagewesen" auf meiner großen Weltkarte zu machen. Ich fahre nicht in andere Länder um zwanghaft mein neues Auswanderungsland zu finden. Ferner verlasse ich meine Heimat nicht, um spirituelle Erleuchtung zu erlangen. Ich glaube, ich bin schlicht und einfach neugierig, Fremdes zu sehen, andere Laute zu hören, neue Düfte in die Nase zu bekommen. Dabei ist der Unterschied, daß dies nicht innerhalb einer mehrwöchigen Großfahrt passiert, sondern während vieler Monate.
Es ist dieses unbestimmte Gefühl, aufbrechen zu müssen und zu schauen was hinter jenem Hügel liegt und die alte Frau zu fragen, wo es Trinkwasser gibt, auch wenn sie kein Wort meiner Sprache spricht. Ich bin gespannt auf den Abstand zu westlicher Zivilisation, auf die Abenteuer und die Magie mir völlig unbekannter Kulturen und bin froh, daß ich dabei nicht allein bin. Damit meine ich, Gefährten, Freunde dabei zu haben, mit denen ich im Austausch über Gesehenes und Erfahrenes lebe.
Ein weiterer Grund des Fahrens, für mich, ist das Bewähren in ungewohnten oder schwierigen Situationen. Man erlebt seine Person und Persönlichkeit in einer neuen Form. Diese Erfahrungen kann einem keiner mehr nehmen und sie tauchen im "Allttag" wieder auf, wenn man sie braucht.
Ich hoffe, daß wir uns oft genug abseits der großen Touristenstrecken bewegen und somit nicht nur zur Milchkuh für Leute werden, die kein Interesse an unserer Persönlichkeit haben.
Wir werden fahren. Wir werden sehen.
Max
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