Start – Weltfahrer 2001 – Berichte
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Fahrtenberichte und Bilder von unterwegs |
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Dschungel, ein Floß und Malaria – Laos 2002
... Von einem komfortablen Krankentransport kann nicht die Rede sein. Es ist fast eine größere Tortur als zu laufen. Pat döst vor sich hin, er schwitzt mächtig. Ich fühle seine Stirn und bin erschrocken. Was ich erahne bestätigt das Fieberthermometer. Sollen wir die Malariatabletten herausholen? Wir rechnen damit, erst am Abend in Salavan und damit bei einem Arzt anzukommen. Letztendlich obliegt es Pat – ein Blick bedeutet mir die Tabletten zu holen.
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11. Mai 2002: Vietnam, Kambodscha und Malaria
... Hier, bei den armen Bergbewohnern ißt man Eidechsen, Insekten und die kleinen Fische aus dem nahegelegenen Fluß. Am nächsten Morgen geht es Pat nicht gut. Wir müssen zurück, bis zur Straße. Die letzten Kilometer werden für uns beide zur Qual. Pat hat hohes Fieber und ist völlig orientierungslos. Wir erreichen aber noch die Straße, halten einen Wagen an und sind am Abend in Salavan. Pat hat die Malaria erwischt. mehr...
Auf dem Paß nach Tibet
Doch dann ein Dorf,
in dem die berittenen jungen Männer
ihr Können zeigen.
Einer nach dem anderen preschen sie los
und müssen in vollem Galopp den Coup vom Boden heben,
stolz aber bescheiden nehmen sie den Beifall entgegen.
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[Fotos]
3. März 2002: Über Nepal, Tibet und China nach Vietnam
... Wir fahren mit dem Geländewagen über für uns unglaublich erscheinde Höhen, bald schon fällt uns das Atmen schwer. Auf über 5000 Meter klettert das Fahrzeug und damit unsre Anspannung. Die Landschaft ist gleich wie der Sternenhimmel weit. So hoch war ich noch nie. Und so weit von zu Hause wie jetzt fühlte ich mich noch nie. Die Einsamkeit, die Größe, in der sich hier die Schöpfung offenbart, hat diesem alten Volk jene rührende Demut geschenkt. mehr...
21. Februar 2002: Nachricht aus Lhasa
Wir sind gestern in Lhasa angekommen. Tibet ist so beeindruckend, so groß und auch so öde. Die enorme Weite flößt mir ein wenig Angst ein. Wir sind noch nicht sicher, wie wir nach Hanoi kommen, keiner spricht Englisch und die Schätzungen über die Fahrtdauer des Busses in die nächste chinesische Stadt belaufen sich auf 3 bis 8 Tage. Wenn wir in der Nähe Hanois sind, schreibe ich einen langen Bericht!
Horridoh, Frederic
12. Januar 2002: Auf dem Motorrad durch Indien
... Wir wollen uns in Mumbai Motorräder kaufen und mit denen durch Südindien fahren, Max aber wird zurückfliegen, ihn hat die Fahrt bis hierhin getragen, jetzt ruft ihn die Heimat, wie uns auch, doch wir haben noch nicht genug von der Fremde. mehr...
24. Dezember 2001: Weihnachten wird in Bombay (Indien) gefeiert
[Fotos]
5. Dezember 2001: Quetta (Pakistan)
... Von dort reisen wir mit dem Kurden weiter nach Zahedan, einer Grenzstadt voller schräger Vögel und Schmuggler. Quetta ist ziemlich verwirrend, dreckig und stinkt so wie Teheran. Hier sind etwa 200 Journalisten aus aller Herren Länder und viele Belutschen, Afghanen, Punjabis, etc... Von Feindschaft gegenüber uns spürt man aber nichts. Bald gehts weiter, theoretisch könnten wir mit den Reportern nach Afghanistan aber wir sind erstmal auf Indien gespannt. mehr... [Fotos]
November 2001:
Brief zu Nikolaus – Rückblick
... Ferne blasse Erinnerungen scheinen uns die Straßen Europas zu sein, auf denen uns der Iran noch ferne Hoffnung war. Wie freudig und wie gedankenlos auch gingen wir von Euch los, nun hängen wir in gemeinsamer Einsamkeit so manchem Spätsommertag in Weinbach nach. War Europa noch ein ungeduldiges Ausreißen, die Türkei ein erstauntes Genießen, so ist der Iran ein launisches Befremden... mehr...
November 2001:
Auf den Spuren der Zarathustrier – Im Herzen Persiens
... Noch vor vierzig Jahren war dies die Totenstätte der Zarathustrier. Für sie sind die vier Elemente heilig und dürfen nicht verunreinigt werden. So dürfen sie ihre Toten weder verbrennen noch beerdigen. Stattdeßen hingen sie die Leichen an den Innenwänden der Grube auf und überließen ihr Fleisch den Geiern. Nur die Knochen fielen schließlich in die Erde. mehr...
4. November 2001: Auf dem Weg in den Iran
... So kommt es, daß wir viel laufen und wenig Strecke machen. In den Nächten wird es eisig, und wir frieren fast auf ca. 2000 Metern Höhe. Hernach trampen wir nach Aksaray und Kayseri, ein Imam besorgt uns dort Quartier. Über Penarbasche fahren wir nach Adyaman, wo wir ein paar Tage bei einem kurdischen Freund bleiben. mehr...
23. Oktober 2001 (Aksaray)
Wir waren bis gestern im Taurus wandern. das hat sich sehr gelohnt. Ich denke, etwa in 2-3 Wochen werden wir im Iran sein.
Ade und Horridoh,
Frederic, Max, Pat
16. Oktober 2001: Erste Nachricht aus Istanbul
... Von dort ging es mit großen Trampschritten über Wien und Budapest nach Satu Mare in Rumänien. Weiter über Hermannstadt, wo wir Siebenbürger Sachsen trafen, nach Ruse an der Donau. Auf bulgarischen Strassen verließ uns das Trampglück, aber das Gefühl, in der Selimiye Moschee in Edirne zu schlafen, ließ uns das schnell vergessen. mehr... [Foto]
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