Veröffentlichungen – Gießen



Wandervogelbünde galten in NS-Zeit als "illegal"
(22. August 2008, Gießener Allgemeine)
Die Jugendgruppen des Weinbacher Wandervogels, Bund für jugendbewegtes Fahrtenleben, ein eingetragener Verein, feiert sein Sommerfest am Samstag, 23. August, überregional im Taunus. Verbunden wird das Treffen mit einer Lesung aus dem neuen Buch "Wir pfeifen auf den ganzen Schwindel" des Zeitzeugen Herbert Westenburger über illegale Jugendgruppen zur Zeit der nationalsozialistischen Herrschaft.
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Auf der >>Falado<< entlang der schwedischen Küste (8. September 2007, Gießener Allgemeine)
Anfang des 20 Jahrhunderts entwickelte sich die Bewegung der Wandervögel. Vorwiegend junge Leute bildeten eine fortschrittliche Gegenstrucktur zur starren wilhelmischen Stimmung, die Heinrich Mann in seinem >>Untertan<< beschrieben hat. Vom Kasernenton, der ab zahlreichen Schulen oder Universitäten herrschte, erholte man sich bei Wanderungen in der freien Natur und sang zur Klampfe auch Lieder, die im Obrigkeitsstaat nicht unbedingt gern gehört wurden. In den 1960er und 70er Jahren erlebte diese Bewegung eine Renaissance. Und in den vergangenen Jahren haben sich - auch in Mittelhessen - wieder einige Ortsgruppen der Wandervögel gebildet, auch in Staufenberg. [Orginalartikel (100kb)]




Die Liebe zu den Menschen wird größer (6. März 2003, Gießener Allgemeine)
Schon ein Blick in die Augenpaare von Stefan Zecher, Max Richter und Frederic Holzwarth verrät einiges über die jungen Männer: enorme Wissbegier, große Offenheit und eine unbändige Lebensfreudespiegeln sich in ihnen wieder. Diese Eigenschaften sind sicher auch der achtmonatigen Welt- und Abenteuerreise zuzuschreiben, die die drei "Wandervögel" bis in den Himalaja führte. [Orginalartikel (164kb)]




Islamische Gastfreundschaft beeindruckte (4. März 2003, Gießener Anzeiger)
„Trampen ist ein hervorragendes Fortbewegungsmittel, wenn man Zeit hat - und die hatten wir ja", resümiertte Max Richter über nur eine der zahlreichen Methoden, die er und seine Wandervogelkameraden aus Staufenberg auf ihrer großen Fahrt gebrauchten. mehr... [Orginalartikel (251kb)]




Auf abenteuerlicher Fahrt in den Himalaya (1. März 2003, Gießener Allgemeine)

Was treibt den Menschen an? Max, Stefan und ich vom Weinbacher Wandervogel beantworten die Frage so: die Neugier!
Nachdem Max seine Ausbildung abgeschlossen hat, Stefan mit der Bundeswehr fertig ist und ich mein Studienfach wechsle, beschließen wir zusammen auf große Fahrt zu gehen. Wir wollen mehrere Monate lang das alte Asien bereisen, von Deutschland bis nach Thailand und wenn möglich natürlich über den Landweg. Auf den Spuren der Hippies? Nein, wir machen was eigenes, es geht uns nicht um den billigen Joint in Katmandu, die Opiumpfeife in den Bergen Teherans oder die spirituelle Erleuchtung bei einem Guru in Südindien. Die Neugier ist es. Wir wollen die Kulturen kennenlernen und üben deshalb ein wenig Türkisch und Persisch, wir wollen uns selbst kennenlernen und beschränken uns daher bei Gepäck und Finanzen auf ein Mindestmaß. mehr... [Orginalartikel (533kb)]




Staufenberger Globetrotter überstand Überfall glimpflich (21. Februar 2003, Gießener Anzeiger)
Für manch einen stellt es schon eine Entbehrung dar, wenn das Hotel mal nur drei statt der gewohnten fünf Sterne hat. Dar Verzicht auf Kablefernsehen und Mikrowelle stürzt dann in regelrechte Existenznöte. Nicht so die Mitglieder des Weinbacher Wandervogels, die regelmäßig auf Fahrt gehen und dabei Gepäck und Finanzen auf ein Mindestmaß beschränken. [Orginalartikel (215kb)]



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